Dienstag, 21. Februar 2017

Brief von J.Linke am 19.02.2017


Textmacher Borgfeld
„Ich schreibe, also bin ich.

 

                                                                                                                                            19.02.2017

An die Literaturfreundinnen
und –freunde

 

Liebe Freundinnen und Freunde,

leider komme ich erst heute dazu, diesen Brief zu Ende zu schreiben. Es ist ein kurzer Rückblick auf den 03.02.17.  Trotz gebotener Kürze haben wir am 3. Februar schone und anregende Beiträge hören und auch sehen können. Mir hat der Nachmittag sehr gefallen. Ich hoffe, Euch auch! Mein Streben ist immer, eine entspannte und kommunikative und anregende Atmosphäre zu schaffen. Ich denke, das ist gelungen. Vielen Dank an Yuki für die Gastfreundschaft und  schmackhaften Tee! Gleichwohl bin ich für Rückmeldungen von Eurer Seite immer dankbar.

Wichtige Info vorweg: nächstes Treffen:

Freitag, den 31. März 2017, 15:00 Uhr, bei Jürgen Linke,
Rethfeldsfleet 4,   (gegenüber Tischlerei Wellhausen)

(Die Option “Salvia“  habe ich nach einem Gespräch mit Petra Scheller von der Wümme-Zeitung verworfen.)

Wir haben in unserem zweiten Treffen möglichst vielen  Schreibenden Gelegenheit zum Vortrag gegeben. Daraus ergab sich zwangsläufig eine strenge Kürze pro Vortrag. Beim nächsten Treffen wollen wir nur  zwei Hauptvortragende hören, um mehr Zeit für ihre Texte zu haben. Ich denke so an 20 bis 30 Minuten. Dann wird auch Gelegenheit sein, über das Gehörte zu diskutieren. Ich freue mich darauf. Als Vortragende sind benannt

Wolfgang Müller und Joachim Janssen.

Vielleicht ist noch Zeit für ein oder zwei Kurzvorträge. Das wird man sehen.

Rückblick:

Yuki gibt einen interessanten Einblick in die Entstehung der chinesischen bzw. japanischen Schriftzeichen. Sie zeigt an einigen Beispielen, dass im Schriftzeichen häufig noch das zugrunde liegende Bild erkennbar ist. – Cornelius erfreut uns mit einer Reportage über ein – fiktives – Fußballspiel. Der Gag daran:  der Text ist in klassischen Distichen – Verspaare aus Hexameter und Pentameter – gehalten. Reizvoll nicht nur für studierte Altphilologen.  – Gabriele stellt  zwei Bilderbücher vor, die   für die Enkelkinder bestimmt sind; sie trägt  eine kurze Textpassage vor. – Karin verfasst eigene Prologe zu veröffentlichten Romanen. So auch zu dem kurzen Roman „Adressat unbekannt“ (Kressmann-Taylor); sie wird ihren Text bei einem der nächsten Treffen vortragen. – Wolfgang  berichtet über sein Schaffen, Schwerpunkte sind Lyrik und Kurzprosa. Erträgt drei Gedichte vor. – Jakob schreibt Tagebuch. Es vergeht kein Tag ohne Eintrag. – Ilona hat Träume literarisch aufgearbeitet. Sie hat lange eine Schreibwerkstatt betrieben. Jürgen ergänzt, dass er durch den ebenfalls von Ilona initiierten „Lesesalon“ wichtige Anregungen für seine Arbeiten erhalten hat. – Ralph verfasst Reiseberichte in Bild und Text. – Joachim trägt eine Kurzgeschichte vor, die im Fischer-Verlag veröffentlicht wurde. – Jürgen schließt  den Reigen der Vorträge mit zwei Gedichten: mit einem  Wintergedicht in traditioneller Form und einem  politischen Gedicht  auf – oder besser: gegen – den neuen amerikanischen Präsidenten.-
So weit der kurze inhaltliche Rückblick.

Petra Scheller und der Fotograf von der Wümme-Zeitung waren anwesend. Das hat uns gefreut. Ohne Presse läuft gar nichts; wem  sage ich das! Ich habe am Donnerstag, 16.02.17,  mit Petra telefoniert. Der Artikel über unser Treffen soll in der nächsten Woche erscheinen Wir sind gespannt und voller Erwartung.

Yuki und ich basteln an einer Website. Das ist nicht ganz einfach und zudem sehr zeitaufwendig; wir sind ja schließlich keine Profis, denen so eine Arbeit ganz anders von den Händen geht. Gleichwohl schreitet die Arbeit voran. Allerdings muss ich für die nächsten vier Wochen allein zurechtkommen, weil Yuki nach Japan geflogen ist.

Es ist noch nicht sehr viel drauf auf der Website. Der Auftritt ist auch grafisch noch unzureichend (noch keine Bilder u. a.). Es sind auch mit Euch noch einige Fragen zu klären. Ich orientiere mich an der Website vom Literaturkontor. Dieser Auftritt enthält zwei wichtige Elemente: eine Mitglieder-Liste und einen Blog mit vielen Texten. Ich finde das gut. Frage jetzt an Euch: Wollt Ihr eine Liste veröffentlicht haben mit Namen und Mail-Adresse? Wollt Ihr einen Blog haben mit Euren Texten? Selbstverständlich kann man das individuell gestalten. Wer nicht auf die  Namensliste will, wird eben ausgespart. Wer seine Texte nicht auf dem Blog haben will, bleibt auch da unerwähnt. Das ändert nichts an der Teilnahme an der Arbeit von „Textmachern“.  Ich freue mich über jeden Teilnehmer an den Treffen, unabhängig von dessen Präsenz auf der Website. Allerdings bleibt zu bedenken: Was läuft heute überhaupt noch ohne Internet???! Übrigens: Cornelius hat mir bereits grünes Licht für die Veröffentlichung seiner hexametrischen Reportage über das Fußballspiel gegeben. Danke! Ich bitte also um a) Rückmeldung, ob Name und Mail-Adresse auf der Autorenliste veröffentlicht werden dürfen, um b) Rückmeldung, ob ein Blog mit Arbeiten kommen soll. Wir hatten uns bereits im November darauf geeinigt, dass Titel und Quelle des Gelesenen  in einem Bericht festgehalten werden sollen, den man auch veröffentlichen kann; ich halte das für richtig und wünschenswert. Ich wünsche mir einen Blog, auf dem Texte im Wortlaut zu finden sind.  – So weit für heute.

Herzlichst

Jürgen

 

 

Anwesende: Gabriele Etzrodt, Cornelius Melville, Karin Koch, Yuki Klink, Wolfgang Müller, Ilona und Jakob Rudolph, Ralph Klerings,  Joachim Janssen, Jürgen Linke

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